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Vita

Ich wurde am 14.6.1966 in der beschaulichen niederbayerischen Hopfenmetropole Mainburg inmitten der Hallertau geboren, in einer Region also, die für das bayerische Nationalgetränk den wichtigsten Bestandteil liefert. Freilich garantiert der ländliche Standort der Wiege auch, dass man des Hochdeutschen erst verhältnismäßig spät mächtig wird, in der Regel lernt man es als zweite Fremdsprache nach dem Englischen. Prägend war aber auch das Elternhaus, eine Metzgerei.

Sie erklärt meinen Hang zu Schweinereien und eine gewisse Fleischeslust. Nach der Grundschule besuchte ich das Gabelsberger Gymnasium und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass man problemlos aus dem G9 ein G10 machen konnte, Voraussetzung war lediglich, dass man ein Jahr lang ausschließlich seinen Mitschülern zuhörte statt den Lehrern. Am mangelnden Lerneinsatz konnte es nicht gelegen haben, der unterschied sich nämlich nicht von dem der anderen Klassen. Im zarten Alter von elf Jahren absolvierte ich meine ersten Theaterauftritte im Mainburger Theaterverein LSK, dem viele weitere folgen sollten.

Nach dem Abitur gründete ich mit einigen Gleichgesinnten den Tragödienstadl, wo mein erstes Stück, der Einakter „Ein ungleicher Kampf„, aufgeführt wurde. Da das Tragische nicht mein Element ist, gründete ich mit zwei Freunden das Kabarett-Ensemble „Freie Quälergemeinschaft“, mit denen ich in acht Jahren rund 200 Auftritte absolvierte.

Während meines Studiums von Germanistik und Geschichte in Regensburg publizierte ich neben einer wissenschaftlichen Arbeit über Rolf Dieter Brinkmann meine ersten Gedichte sowie den Gedichtband „Lila Zeiten“ (refugium-Verlag) mit Stefan Greger. Nach Abschluss des Studiums war ich jahrelang als freier Journalist tätig. Ferner arbeitete ich in dem Drehbuchautoren-Pool Baier, Schwab & Friends mit und schrieb etwa 3 Jahre lang regelmäßig Beiträge in den Satire-Magazinen „Titanic“ (Briefe an die Leser), später auch einige Monate lang für den Eulenspiegel (Kolumne „Tag des Monats“). Es folgten auch zahlreiche Veröffentlichungen im Schulbuchbereich (Geschichte, Sozialkunde).

Vom Schreibtisch weg trieb es mich ab 2001 wieder auf die Bühne, eine starke Droge, wie jeder weiß, der davon gekostet hat. Mit meinem ersten Solo-Programmen, dem italo-bayerischen Gaudium „Ich sterbe mich tot vor gelacht“ und der Rebirthing-Satire „Meine Leben“, feierte ich rund 300 erfolgreiche Auftritte in ganz Deutschland. Darüber hinaus widmete ich mich jahrelang zur Wiesnzeit mit der bayerischen Gruppe „Sauglock’nläut’n“ in „Ozapft is‘“ dem bayerischen Nationalrausch. So entstand auch das satirische „Wiesn-ABC“ (Naumann Verlag) Als Solist nahm ich an vielen wichtigen Kabarettwettbewerben innerhalb und außerhalb Bayerns teil und darf mich u.a. Träger des Schweiger Kleinkunstpreises 2003 und des Hallertauer Kleinkunstpreises 2002 nennen.

2007 konnte ich mir den Siegerhelm beim 1. Stockstädter Römerhelm aufsetzen. Meine neue Leidenschaft gilt dem Krimi. Nach „Mordsgaudi„, einer Sammlung bayerischer Kurzkrimis, wird hoffentlich auch bald mein erster Kriminalroman „Eine Art Serienmörder“ das Licht der Bücherwelt erblicken.

 

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